Arbeitsgruppen

Arbeitsgruppe „Wanderwege im Alsterland 2.0“
 In der letzten EU-Förderperiode 2007 – 2013 hat die AktivRegion Alsterland mit der Erstellung eines Wanderwegenetzes im Westteil der AktivRegion ein großes gemeinsames Projekt auf die Beine gestellt. Die Einrichtung von Freizeitangeboten vor den Toren Hamburgs ist auch in der neuen Förderperiode ein wichtiges Anliegen, daher trafen sich am 4. März 2016 erstmalig Vertreter aller Kommunen aus dem Ostteil der AktivRegion, um über eine Erweiterung des Wanderwegenetzes (Wanderwege im Alsterland 2.0) zu sprechen. Letztlich standen alle Beteiligten einer Umsetzung des Projekts Wanderwege im Alsterland 2.0 unter Federführung des Amtes Bargteheide-Land positiv gegenüber.
Am 26. April 2016 tagte das erste Mal der Facharbeitskreis Wandern in Timmerhorn. Alle Gemeinden hatten zu diesem Termin Fachleute benannt, die bei der Planung des Wanderwegenetzes mitarbeiteten. Gemeinsam mit dem Regionalmanagement wurde eine Planungsgrundlage für ein regionales Wanderwegenetz erarbeitet. In den folgenden Wochen wurde auf lokaler Ebene dieses Konzept verfeinert und in die Planungsgrundlage eingearbeitet.
Am 19. Juli 2016 traf sich die Facharbeitsgruppe zum zweiten Mal in Tremsbüttel. Am Ende der Sitzung war ein Wanderwegekonzept erarbeitet worden, das aus 10 Rundtouren und zwei Streckenwanderungen besteht. Die Auswahl der Wanderwege orientiert sich an den Qualitätskriterien des Deutschen Wanderverbands, daher verlaufen sie überwiegend abseits von stark befahrenen Straßen und binden die regionalen Sehenswürdigkeiten mit ein. Zusätzlich wurde der Bedarf an weiteren Rastmöglichkeiten und Informationstafeln festgestellt.
Anhand des Konzepts ist vom Regionalmanagement eine Kostenschätzung vorgenommen und Fördermöglichkeiten durch die AktivRegion, die Metropolregion und Arbeitsgemeinschaft Hamburg-Rand geprüft worden. Die daraus resultierenden Kosten werden nun in die Haushalte der beteiligten Kommunen für 2017 eingestellt. Gleichzeitig erfolgen Abstimmungsgespräche mit Gemeinden des Amtes Bad Oldesloe-Land, Hoisbüttel und Hamburg-Wandsbek, da Teile des Wegenetzes außerhalb der AktivRegion verlaufen.
Anfang des Jahres 2017 soll ein Förderantrag durch das Amt Bargteheide-Land an die AktivRegion Alsterland gestellt werden. Sobald ein positiver Zuwendungsbescheid vom Landesamt vorliegt, beginnt die Ausschreibung und die Feinarbeit. Dann wird sich die Facharbeitsgruppe das nächste Mal zusammensetzen.
Für weitere Informationen können Sie sich bei Dr. Dieter Kuhn unter 0431 - 53030833 oder unter Kuhn@aktivregion-alsterland.de melden.

Für die Ausarbeitung der „Bildungslandkarte Alsterland“ hat sich eine Arbeitsgruppe zusammengefunden, die aus Vertretern von verschiedenen Lernorten, der vhs Henstedt-Ulzburg, dem Kreisjugendring Stormarn, Schulelternvertretern, zertifizierten Landschafts-und Naturführern und aus dem Vorstand der AktivRegion Alsterland bestand. Während der drei Treffen zwischen Juni und Oktober 2015 wurden die unterschiedlichen Lernorte zusammengetragen, sortiert und die Eckpunkte der Karte festgelegt.

So ist eine höchst informative Landkarte der AktivRegion Alsterland entstanden, die die verschiedenartigen außerschulischen Lernorte (ASLOs) der Region in einer Übersicht darstellt und zeigt, welche vielfältigen Lern- und Bildungsangebote in dem Gebiet vorhanden sind. Dadurch soll der Unterricht an den Schulen und das Lernen im Klassenzimmer sinnvoll ergänzt werden. Um eine weite Verbreitung zu erreichen, ist die Landkarte im Format DinA 1 an den Schulen, Kindertagesstätten und anderen Bildungseinrichtungen im Gebiet der AktivRegion Alsterland verteilt worden.

Das Lernen und Erfahren der Kinder und Schüler soll dadurch erweitert und bereichert werden, Grundlagen des menschlichen Lebens, die umgebende Natur, aber auch komplexe Zusammenhänge der Zivilisation sollen erleb- und begreifbar werden. 
Für diese erste Auflage der Karte wurden 40 ASLOs gesammelt und in vier verschieden Kategorien eingeteilt. Diese sind:

•    Umwelt, Natur, Landwirtschaft und Ernährung
•    Kunst und Kultur
•    Gesellschaft
•    Maschinen und Technik

Dargestellt werden die jeweiligen Lernorte mit den wichtigsten Informationen wie

•    Name und Vorstellung des Angebotes
•    Kontakt (-person) mit E-Mail, Homepage, Telefonnummer
•    Anschrift
•    Foto
•    Klassifizierung des Angebotes:

  • Mitmachangebot: es kann etwas selber hergestellt werden, z.B. Brot backen
  • Führung: ein Fachkundiger erklärt das Angebot, z.B. Museumsführung
  • Eigenes Engagement: der Lehrer oder die Schüler müssen selber etwas zu diesem Angebot vorbereiten, z.B. im Naturschutzgebiet.

Außerdem ist auf dem Poster eine Übersichtskarte eingefügt mit den Nummern der außerschulischen Lernorte zur schnellen Orientierung, damit der Betrachter auf einen Blick sehen kann, wo im Alsterland der ausgewählte Lernort liegt.

Fast alle 500 gedruckten Exemplare der ersten Auflage sind ausgeteilt, so dass die Arbeitsgruppe bei einem nächsten Treffen über die Weiterentwicklung der Bildungslandkarte, also über die "Bildungslandkarte 2.0" nachdenken kann.

Die Arbeitsgruppe hat im Laufe der Entwicklung der Karte schon Ideen entworfen, wie zukünftig weitergearbeitet werden kann: neben der Suche nach weiteren Lernorten und zusätzlicher Informationen wie beispielsweise die Erreichbarkeit mit dem ÖPNV, soll die Vernetzung mit anderen, an das Alsterland angrenzenden AktivRegionen im Mittelpunkt stehen. Auch Projekte, wie beispielsweise ein „Tag der außerschulischen Lernorte“, auf dem sich die Angebote einerseits den Schulen präsentieren, andererseits untereinander verknüpfen, sind vorstellbar.

Langfristig soll die Bildungslandkarte ein Teilstück auf dem Weg zu einer „Bildungslandschaft Alsterland“ sein und für eine umfassende Bereicherung des Lernens und Erfahrens in der Region sorgen.

Interessenten an einer Mitarbeit für die Weiterentwicklung der Bildungslandkarte Alsterland sind herzlich willkommen!

Sie können sich bei Imke Wolff unter 0431-53030830 oder unter wolff@aktivregion-alsterland.de melden.

Arbeitsgruppe „Regionale Produkte“

Nachdem es schon seit längerem Überlegungen zu dem Themenfeld „Regionale Produkte“ gab, die AktivRegion Alsterland der Regionalbewegung e.V. beigetreten ist und auch in der Bevölkerung das Interesse an lokalen, regionalen Produkten stetig und zusehends wächst, fand am 27. Juni 2017 die erste Arbeitsgruppensitzung „Regionale Produkte“ statt.
Eine kleine Runde von Interessierten an dem Thema, das nicht nur Lebensmittel betreffen soll, traf sich auf dem Pferdehof von Frau Geist in Henstedt-Ulzburg, um erste Ideen zu sammeln, Vorschläge und weiteres Vorgehen zu diskutieren.
Nach einer ersten Festlegung von verschiedenen Rubriken, in denen es um Regionalität geht, nämlich
•    Landwirtschaft / Nahrungsmittel /Ernährung
•    Kunst / Kultur / Bildung
•    Mobilität
•    Touristische Angebote
wurde über die Bekanntmachung dieser, besonders im Alsterland, gesprochen.
Als erstes Projekt, das möglichst zeitnah umgesetzt werden soll, wurden die Eckpunkte für ein kleines Info-Heft mit innenliegenden, herausnehmbaren Karten entworfen:
Der Einband oder Umschlag soll das Alsterland vorstellen und gibt allgemeine Informationen. Die innen befindlichen drei herausnehmbaren Karten stellen jeweils die Bereiche Nord, Mitte und Süd der AktivRegion dar. Auf diesen Karten sind die „Regionalen Produkte“ nach den o.g. Rubriken vorgestellt und mit Punkten verortet. Als Vorbild dienen dabei die Kirchenrouten, wobei der Einband bei den „Regionalen Produkten“ ein Teil der Informationen enthält und ebenfalls aus Papier bzw. Pappe sein sollte.
Der Vorteil der Aufteilung der AktivRegion in drei Gebiete wird darin gesehen, dass man -insbesondere für Lebensmittel, die sicher einen Großteil der „Regionalen Produkte“ ausmachen werden – für den täglichen Einkauf nicht weite Wege zurücklegen möchte und somit die verschiedenen Angebote in unmittelbarer Nähe finden kann.
Parallel dazu werden die gesammelten „Regionalen Produkte“ auf die Homepage der AktivRegion gestellt, um sie auch auf diesem Wege weiter bekannt zu machen.
In einem nächsten Schritt wird nun die Liste, die vom Regionalmanagement bereits am Anfang der neuen Förderperiode erstellt wurde, um aktuelle und bislang nicht aufgenommene Angebote ergänzt. Dazu werden alle Bürgermeister der Region sowie der Vorstand der AktivRegion angeschrieben, um die Sammlung an „Regionalen Produkten“ in den verschiedenen Kategorien zu ergänzen.
Nach der Sommerpause, wahrscheinlich im September, wird der Arbeitskreis zu einem weiteren Treffen zusammenkommen, um eine Klassifizierung der zusammengetragenen „Regionalen Produkte“ vorzunehmen und um das Layout für das Info-Heft und die Karten zu besprechen.
Wer an einer Teilnahme in der Arbeitsgruppe interessiert ist und mitarbeiten möchte, kann sich gerne bei Regionalmanagerin Imke Wolff melden: wolff@aktivregion-alsterland.de oder unter 0431-530 30 830.
Wir freuen uns über weitere engagierte Mitarbeiter!

Das „Alsterland“ ist Mitglied in der Regionalbewegung!
Die Regionalbewegung ist ein Dachverband für Akteure des regionalen Wirtschaftens für eine nachhaltige Regionalentwicklung und für die Stärkung der ländlichen Räume. Es geht unter anderem auch darum, die Nahversorgung, die ländliche Mobilität sowie auch die Schulentwicklung zu fördern und zu stärken. Kleine und mittlere Regionalvermarktungsinitiativen sollen belebt, die Stadt-Land-Beziehungen verbessert und kreative Umsetzungsmöglichkeiten für die jeweilige Region gefunden werden. Glaubwürdig regionale Produkte sollen den Verbrauchern zur Verfügung stehen, dafür wurde der Verein „Regionalbewegung“ 2005 auf Basis des bundesweiten „Tag der Regionen“, der seit 2002 jährlich stattfindet, gegründet.
Es gibt also einige Überschneidungen mit den Entwicklungszielen des „Alsterlandes“ und daher nahmen der 1. stellvertretende Vorsitzende, Herr Hans-Hermann Schütt und das Regionalmanagement an dem Bundestreffen der Regionalbewegung, das am 03. und 04. Juni in Hamburg stattfand, teil.
In höchst interessanten Vorträgen und lebhaften Workshops wurde beispielsweise
•    über die Einrichtung von Ernährungsräten in Köln und Berlin berichtet, in denen sich ein Gremium aus Zivilgesellschaft, Verwaltung und Wirtschaft u.a. für ein gerechtes und ökologisches Ernährungssystem einsetzt
•    die Halle 9 in Berlin präsentiert, die in einer alten Markthallte Regionalität und ökologische sowie saisonale Lebensmittel in die Metropole holt und in der neben Wochenmärkten auch andere Veranstaltungen rund um das Thema „Ernährung“ und „Lebensmittel“ stattfinden
•    über neue Food-Bewegungen wie z.B. „Unverpackt“, urbane Gärten oder „Speiseräume“ informiert, also neue Ansätze, um die Lebensmittelversorgung (auch) in den Großstädten langfristig und nachhaltig sicherzustellen
•    „unsere Höfe im Norden“ vorgestellt, ein Zusammenschluss von Bio-Höfen in den vier norddeutschen Bundesländern, die auf Zusammenarbeit und Unterstützung setzen und für den Verbraucher mit dem Slogan „wissen, wo es herkommt“ Transparenz schaffen möchten oder auch
•    über die Meierei Horst berichtet, die die bundesweit einzige Erzeuger- und Konsumgenossenschaft regionaler Milch ist und die letzte ihrer Art in Schleswig-Holstein.
Da es auch in der AktivRegion Alsterland zahlreiche sehr gute regionale Produkte gibt und ein Kernthema in der integrierten Entwicklungsstrategie „Entwicklung, Vernetzung und Vermarktung regionaler Angebote und Produkte“ lautet, hat sich der geschäftsführende Vorstand im Juli 2016 dazu entschieden, dem „Regionalbewegung e.V.“ beizutreten, um von diesem bundesweiten Netzwerk zu profitieren, neue Ideen und Anregungen zu erhalten und Kontakte zu knüpfen.
Momentan gibt es Überlegungen, eine Nordgruppe aus dem Bundesverband heraus zu gründen. Frau Wolff wird sich an den Treffen dazu beteiligen.